Gold verkaufen

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Altgold wird zu Bargeld

Eine Möglichkeit, an Geld zu kommen, ist der Verkauf von Gold und anderen Edelmetallen. Oft finden sich in Haushalten alte Schätze, die man nicht mehr braucht. Wenn diese dann aus Edelmetall gefertigt sind, kann man sie gewinnbringend veräußern. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu tun. Entweder sucht man sich eine Ankaufstelle, bringt das Altgold und Altsilber in eine Scheideanstalt, bietet das Metall einem Juwelier an oder man schickt es an einen Goldankauf. Denkbar wäre auch die Veräußerung an einen Schrottplatz. Jede Methode hat ihre Vorteile, manche auch Nachteile. Will man edles Altmetall verkaufen, ist es ratsam, sich über die einzelnen Verkaufsmöglichkeiten zu informieren.

Altes Gold verkaufen
Altes Gold verkaufen

Recycling ist günstiger als Abbauen

Alte Edelmetalle werden deshalb aufgekauft, weil einerseits die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und zudem die Förderung aus der Natur sowie die Aufbereitung immer teurer werden. Insofern sind die wertigen Metalle wie

  • Gold
  • Silber
  • Platin
  • Palladium
  • Kupfer

nicht direkt Verbrauchsgüter, sondern sie werden recycelt. Trotz der Aufbereitungskosten rechnet sich die Wiederverwertung allemal.

Unterschiede der Ankaufstellen

Altgold verschicken

Per Post altes Silber oder Gold zu verschicken, ist der bequemste Weg. Der Ablauf ist in der Regel so. Man fordert bei einem Ankäufer einen Briefumschlag an, füllt sein Verkaufsgut hinein, schickt es zurück und bekommt dann ein Verkaufsangebot. Bis dahin ist alles unverbindlich. Sagt der Preis für das Altgold nicht zu, erhält man seine versicherte Sendung zurück und es entstehen keine Kosten. Nimmt man das Angebot an, wird die genannte Kaufsumme überwiesen. Erst dann geht das Konvolut in das Eigentum vom Goldankauf über. Mehr dazu hier.

Edelmetall Konvulut zum Verkaufen
Edelmetall Konvulut zum Verkaufen

Örtliche Ankaufstelle oder Juwelier

Alternativ zum Goldankauf per Post kann bei Juwelieren oder Goldankaufsstellen persönlich vorbeigegangen werden. Nachteil kann sein, dass der Verkäufer eine spontane Entscheidung zu seinen finanziellen Ungunsten trifft. Daher sollte man sich vor einem Verkauf unabhängig über realistische Preise informieren. Ein Vorteil kann vor allem beim Juwelier gegeben sein, wenn man noch gut erhaltenen Schmuck anbietet. Da kann durchaus auch mehr als nur der Tagespreis des Edelmetalls bezahlt werden. Mit antiken Schmuckstücken kann man auch in einem Antiquitätengeschäft vorstellig werden.

Goldankauf durch Scheideanstalt

Eine Scheideanstalt gilt als sehr seriös. Zwar ist dort der Edelmetallverkauf denkbar unkompliziert, doch es gibt mehrere Nachteileile. Beim Anbieten von wertvollen Sammlermünzen oder antikem Schmuck wird nämlich nur der Metallpreis vergütet, während ein typischer Goldankauf schon mal höhere Preise auszahlt. Außerdem wohnt nicht jeder in der Nähe einer Scheideanstalt.

Verkauf auf dem Schrottplatz

Grundsätzlich könnte man fast jedes Metall auf einem Schrottplatz veräußern. Doch zuvor genannte Möglichkeiten bieten sich bei Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin und Palladium einfach an, weil sie in kleineren Mengen gehandelt werden. Kupfer und auch Alu oder Schrott werden hingegen zu einem nahegelegenen Schrottplatz gebracht. Dort wird das Verkaufsgut gewogen und nach Tagespreis gekauft. Man kann hier seine Metalle unsortiert zum Verkaufen hin bringen, jedoch gibt es für sauberes und sortiertes Metall mehr Geld.

Was man beim Verkauf wissen sollte

Verkauf ist eine nüchterne Angelegenheit

Der Goldankauf ist eine Sache des Vertrauens. Ganz gleich, auf welchem Weg man Altgold verkaufen möchte. In der Regel fällt es dem Verkäufer leichter, die Veräußerung anonym vorzunehmen. Dies verschafft Distanz, so dass man überlegen kann, ob der angebotene Preis wirklich attraktiv ist. Bei einem Ankaufangebot Nein zu sagen, fällt häufig schwerer, zumal das Geld quasi schon greifbar ist. Beim Abverkauf von Gold zahlt es sich in barer Münze aus, wenn man nüchtern an die Sache herangeht. Wo am meisten geboten wird, dort verkauft man.

Schmuck, Münzen und Barren gepunzt

In der Regel sind Schmuckstücke sowie Silber- und Goldmünzen bzw. Barren mit einer Punze versehen. Diese gibt den Feinteilgehalt an. Anhand diesem sowie dem Gewicht eines Edelmetallprodukts wird der Kaufpreis ermittelt. Bei anderen Gegenständen wie zum Beispiel

  • Zahngold mit Zähnen
  • Zahngold ohne Zähne
  • Silberbesteck oder Silberteller
  • gerissener Schmuck ohne Punze

ist nicht auf Anhieb ersichtlich, von welcher Wertigkeit auszugehen ist. In dem Fall können Ankäufer mit der so genannten Strichprobe in Verbindung mit einer Waage den Wert ermitteln. Seriöse Händler bezahlen anhand der aktuellen Tagespreise für das entsprechende Edelmetall und der jeweiligen Metalllegierung. Sollen mehrere unterschiedliche Dinge verkauft werden, muss vor der Preisermittlung sortiert werden, um den entsprechenden Tagesankaufspreis anzuwenden. Bevor man sich von einem Goldankauf oder einer ähnlichen Stelle ein Angebot einholt, empfiehlt es sich, zunächst selbst zu schauen, wie viel Gramm welchen Edelmetalls jeweils vorhanden sind.

Wir freuen uns über Ihren Klick!

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