Was bringt Bausparen?

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Lohnt sich Bausparen eigentlich?

Das Bausparen ist eine beliebte Anlageform für die spätere wohnungswirtschaftliche Maßnahme und wird daher bereits in sehr jungen Jahren vertraglich geregelt. Der Bausparvertrag, welcher bei einer ausgesprochenen Bausparkasse zu erhalten ist, gilt als Nachweis der Einlagen des Bausparers. Sämtliche rechtlichen Belange sind in dem Bausparkassengesetz, dem BauSparKG, geregelt. Das Bauspargeschäft darf zudem nur von Bausparkassen durchgeführt werden. Die Einlage und die daraus gesammelten Beträge sind beispielsweise für Wohnungseinrichtungen oder den Immobilienkauf vorgesehen. Die Bausparkasse gewährt nach Ablauf der Einlagenfrist und aufgrund der Höhe der Einlage ein Gelddarlehen. Damit besteht die Aussicht auf eine günstige Finanzierung und sticht sich von anderen Krediten der Banken deutlich ab. Es ist wesentlich günstiger über einen Bausparvertrag dieses Darlehen abzuzahlen.

Was bringt Bausparen
Was bringt Bausparen?

Leistungsregelung durch BauSparKG

In dem BauSparKG, dem Bausparkassengesetz, ist zudem Umfang der Leistungen geregelt. Es besteht ein Rechtsanspruch auf dieses Bauspardarlehen, welcher in dem Bausparvertrag der Bausparkasse niedergeschrieben ist. Beliebt beim Bausparen ist es zudem, das bereits Babys einen Bausparvertrag erhalten, in den von den Großeltern oder Eltern fortlaufend eingezahlt wird. Beginnt die Ausbildungszeit dieser Kinder, kann die vermögenswirksame Leistung mit eingezahlt werden, so dass sich die Sparsumme um ein Vielfaches erhöht. In näherer Zukunft können die Bausparer dann entscheiden, wann und für welchen Zweck sie das Bauspardarlehen verwenden. Die Zinskonditionen sind sehr angenehm. Des Weiteren können während eines Vertrages auch größere Summen eingezahlt werden, beispielsweise Geldgeschenke zu Geburtstagen oder dergleichen. Dies alles ist in dem jeweiligen Vertrag geregelt. Es kann auch eine monatliche Aufstockung des einzuzahlenden Betrages vorgenommen werden. Dazu wird eine Veränderung des Vertrages durchgeführt. In den meisten Fällen ist ein Sparzeitraum von mindestens sieben Jahre vorgesehen.

Verwendung des Bausparvertrages

Von diesen sieben Jahren sind nur sechs Jahre dafür vorgesehen Einzahlungen vorzunehmen. Im letzten Jahr liegt das Geld festangelegt und ist nochmals zinsergiebig. Das Bausparen eignet sich daher für die Errichtung, die Beschaffung, die Erhaltung oder auch die Verbesserung eines Gebäudes, welches für Wohnzwecke vorgesehen ist. Auch die Ablösung von Verbindlichkeiten der aufgeführten Vorhaben kann mit dem Bausparvertrag geregelt werden. Die Bausparkasse ist relativ flexibel und das Bausparkassengesetz sieht ebenfalls eine mehr oder weniger freie Verfügbarkeit vor. Das BauSparKG sieht zudem verschiedene Bausparphasen vor. Sie beginnt mit der Sparphase. Hier ist geregelt, dass die monatlichen Beiträge mindestens 3 Prozent der gesamten Bausparsumme betragen müssen. Danach folgt die Zuteilung nach dem Gesetz. Je nach Guthaben und eventuell weiteren Sicherheiten ist das Darlehen auszuzahlen. In der letzten Phase, der Darlehensphase, ist das Darlehen zu tilgen. Es wird ein fester Zinssatz ausgehandelt, der eine gleichbleibende monatliche Rate mit sich bringt und damit die Sicherheit der Rückzahlung.

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