Staatlich geförderte Pflegeversicherung

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Wissenswertes rund um die staatliche Förderung für den Pflegefall

Seit 2013 fördert der Staat jene, die privat in eine Pflegeversicherung investiert. Bereits ab einer monatlichen Prämie in Höhe von 10 Euro gibt es eine staatliche Förderung von 5 Euro dazu. Es erscheint also durchaus sinnvoll, eine staatlich geförderte Pflegeversicherung abzuschließen und so bei einem möglichen Pflegefall mit dem Pflegegeld abgesichert zu sein.

Pflegefall finanziell absichern
Pflegefall finanziell absichern

So sichert man sich für den Fall der Fälle ab

Statistische Berechnungen haben herausgestellt, dass die Anzahl jener, die an Demenz erkranken bis zum Jahr 2030 auf 1,7 Millionen Betroffene angestiegen sein soll. Um möglichst vielen Bürgern im Pflegegeld die Versorgung durch das Pflegegeld abzusichern, soll die staatlich geförderte Pflegeversicherung künftig breiter unter der Bevölkerung gestreut werden. Dafür stellt der Bundeshaushalt im Jahr 2013 etwa 90 Millionen Euro ab. Auf diese Weise will man der Tatsache entgegenwirken, dass es immer weniger Beitragszahler, aber immer mehr Pflegefälle gibt. Die staatliche Förderung ist nicht an das jeweilige Einkommen des Versicherten gekoppelt, sondern wird pauschal geleistet. Durch die staatlich geförderte Pflegeversicherung wird ein Minimum an Absicherung gesorgt, falls Pflegegeld benötigt wird. Abrufen kann jeder die staatliche Förderung, unabhängig davon, ob man in der privaten oder sozialen Pflegeversicherung ist.

Besonderheiten zur staatlichen Förderung

Lediglich zwei Dinge führen dazu, dass man nicht die staatlich geförderte Pflegeversicherung abschließen kann. Minderjährigen und bereits pflegebedürftigen Menschen ist der Zugang verwehrt. Sonst dürfen Versicherer keine weiteren Ausschlusskriterien festlegen. Um die Zulage für die staatliche Förderung gewährt zu bekommen, muss eine zuvor eine Antragstellung erfolgen. Wer bereits eine Versicherung abgeschlossen hat, kann unter Umständen auch für die bestehende die Förderung beantragen.  Im Anspruchsfall müssen keine gesonderten Kostenbelege eingereicht werden. Auch Geringverdienern und Hartz-4 Beziehern soll es durch die Bezuschussung möglich sein, die Absicherung für das Pflegegeld vorzunehmen. Schafft man es als Empfänger der Grundsicherung oder ALG II nicht, die Beiträge zu stemmen, kann der Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren ruhen oder nach Beginn des Bezugs von ALG II innerhalb von 3 Monaten gekündigt werden. Auch, wenn niemand hofft, das Pflegegeld für einen Pflegefall jemals beanspruchen zu müssen, erscheint diese staatlich geförderte Pflegeversicherung für jeden sinnvoll.

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